Genii-Loci e.V.
Genii-Loci e.V. 

schmale Flamme großes Glitzern

Glas hat die Menscheit schon je her fasziniert. "Natürliches Glas" wie Obsidian wurden schon von Steinzeitmenschen zu Klingen verarbeitet.

Bei den Kelten und Wikingern war Schmuck aus Glas von großer Beliebtheit. Kaum eine Kette hatte nicht mindestens eine Glasperle. Sogenannte Augenperlen, Perlen mit Kringel- oder Zickzackmuster, einfarbige für dazwischen; bei den Kelten erst in gelb, blau, weiß, später auch richtung grün, und orange bei den Wikingern dann auch sogar rot. Manche so klein wie der kleine Finger, andere auch schon mal 5cm groß, undurchsichtig und durchsichtig. Je nach Mode, Geschmack und Kunstfertigkeit des Glasmachers gibt es eine vielfalt an Perlen zu bestaunen. Sogar Spinnwirtel aus Glas und Glasarmreife wurden in verschiedenen Gräbern gefunden.

Die Herstellung und Verarbeitung von Glas ist auch gar nicht so einfach. Die richtige Mischung aus Sand, spezieller Asche, Kalk und dem jeweiligen farbgebenden Zusatz musste erst einmal entdeckt werden. Die Themperatur darf nicht zu hoch aber auch nicht zu niedrig sein. Wenn das Werkstück zu schnell abkühlt kann es auch einfach zerspringen.

Heutzutage haben wir es etwas einfacher, mit vorgefertigten Glasstäben und Gasbrennern. Aber auch hier ist viel Fingerspitzengefühl gefragt.

Druckversion | Sitemap
© Genii-Loci