Die Bronzezeit hat ihren Namen daher, dass Werkzeug, Schmuck und Waffen in dieser Epoche aus Bronze hergestellt wurden. Der Schmelzpunkt von Bronze liegt je nach Legierung bei 900°C, der von Kupfer, der Hauptbestandteil der Legierung, etwas darüber bei ~1.100°C. Durch diesen "niedrigen" Schmelzpunkt, dadurch leichte Gießbarkeit und relativ hohe Korrosionsbeständigkeit machte Bronze selbst in der Eisenzeit zu einem beliebten Werkstoff für Schmuck und gewisse Werkzeuge, die in Form gegossen werden mussten.
Doch das Bronze gießen war trotzdem eine schweißtreibende Angelegenheit, denn das Feuer braucht ständig Luft um die Temperatur zu halten.
Geschick beim Formen der Gießvorlage, einfüllen des Gussmaterials und bereinigen des fertigen Schmuckstücks zeigt noch heute die Fingerfertigkeit eines jeden Künstlers.